Weniger Fossiles

Der Atomausstieg darf die Klimaziele nicht gefährden. Dazu dienen die folgenden Mittel:

Merken
Drucken
Teilen

Der Atomausstieg darf die Klimaziele nicht gefährden. Dazu dienen die folgenden Mittel:

• CO2-Abgabe erhöhen. Um den fossilen Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoss zu senken, beantragt der Bundesrat eine Erhöhung der CO2-Abgabe auf 60 Franken pro Tonne CO2. Vom Ertrag dieser höheren Abgabe sollen maximal 300 Millionen Franken pro Jahr (bisher 200 Millionen) abgezweigt werden, um energiesparende Gebäudesanierungen zu fördern. Als Variante schlägt der Bundesrat eine Erhöhung der CO2-Abgabe auf 90 Franken/Tonne und einen Betrag von 450 Millionen/Jahr für Gebäudesanierungen vor.

• Weniger Treibstoff. Begrenzung des CO2-Ausstosses für neue Autos ab 2015 auf 130 Gramm pro Kilometer. Ab 2021 soll dieser Wert auf 95 Gramm/km gesenkt werden.

Insgesamt soll die Schweiz ihren Endenergieverbrauch pro Kopf und Jahr gegenüber dem Jahr 2000 senken – um 35 Prozent bis 2035 und um 50 Prozent bis 2050. Das wird im Artikel 4 des revidierten Energiegesetzes «angestrebt». Mit dieser Pro-Kopf-Regelung wird der Einfluss der Bevölkerungszunahme auf den Energieverbrauch ausgeklammert. Schon in den letzten elf Jahren hat der Energieverbrauch pro Kopf leicht abgenommen. (hpg)