Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ranking der besten Unis der Welt: So schneiden die Schweizer Hochschulen ab

Erst 30 Plätze runter, dann 46 hoch: Die Rangliste der besten Hochschulen des Magazins Times Higher Education gleicht für die Uni Zürich in diesem und letztem Jahr einer Achterbahnfahrt. Dank neu aufgeschlüsselter Daten landet sie unter den 100 besten Unis der Welt.

(sda) Im vergangenen Jahr sackte die Uni Zürich im Hochschulranking von Times Higher Education (THE) um 30 Plätze ab, beim diesjährigen Ranking schnellt sie um sagenhafte 46 Rangplätze nach oben auf Platz 90. Dahinter steckt aber offenbar keine grundlegend neue Strategie der Hochschule, sondern schlicht die Datenlage, auf der das Ranking beruht.

THE berechnet die Rangliste der besten Hochschulen der Welt anhand von Faktoren wie Anzahl Fachpublikationen pro Forschendem, Bedeutung dieser Publikationen innerhalb der Fachbereiche oder dem Zahlen-Verhältnis von Dozierenden zu Studierenden einer Institution.

Personalzahlen besser aufgeschlüsselt

Die Definition der Personalzahlen sei dieses Jahr mit der Universität Zürich genauer geklärt worden, gab eine Sprecherin von THE auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA an. Auch die Hochschule bestätigt, dass das Datenmaterial, das dieses Jahr eingereicht wurde, detaillierter war als bisher.

Laut der THE-Sprecherin resultierten daraus niedrigere Forscherzahlen, wodurch sich zwar das Zahlenverhältnis von Studierenden und Dozierenden verschlechterte. In anderen Kategorien, in denen Faktoren wie Publikationen oder angeworbene Drittmittel pro Forschendem ermittelt werden, verbesserten die neuen Zahlen das Abschneiden der Universität Zürich drastisch.

Der Absturz um 30 Rangplätze im vergangenen Jahr scheint hingegen nicht auf ein solches Datenproblem zurückzugehen: Dort sei ein Rückgang der Reputation in der Lehre und der Fachpublikationen pro Forschendem verantwortlich gewesen, gab die THE-Sprecherin an. Die eingereichten Daten zu Personalzahlen wurden zudem erst für das aktuellste Ranking neu aufgeschlüsselt.

ETH Zürich von Yale überholt

Die Bewegung der Universität Zürich auf der Rangliste ist zwar die augenfälligste, aber nicht die einzige, betrachtet man die Schweizer Hochschulen: Die ETH Zürich rutscht um einen Rang ab und landet neu auf Platz 11, weil sie von der Yale University (USA) überholt wurde. Diese kletterte vier Plätze auf Rang 8.

Damit gehört die ETH Zürich zwar nicht mehr zu den Top 10, bleibt aber beste Hochschule Kontinentaleuropas. Die ETH Lausanne verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von Platz 38 auf 35. Nicht mehr unter den Top 100 ist hingegen die Universität Basel, die von Rang 95 auf 103 abrutscht.

Die Universität Bern schaffte es auf Platz 110. Weder die Universität noch die Hochschule Luzern kamen im Ranking vor.

Die beste Hochschule der Welt bleibt laut dem Ranking auch dieses Jahr die University of Oxford, wie im Vorjahr gefolgt von der University of Cambridge und der Stanford University.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.