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WEF: Online-Petition soll Trump-Besuch verhindern

Nachdem am Dienstagabend bekannt geworden ist, dass Donald Trump ans WEF in Davos will, formiert sich nun Widerstand. Online werden bereits Unterschriften gegen den geplanten Besuch gesammelt.
US-Präsident Donald Trump ist am WEF in Davos nicht willkommen. Eine Online-Petition will den geplanten Versuch verhindern. (Bild: Screenshot campax.org)

US-Präsident Donald Trump ist am WEF in Davos nicht willkommen. Eine Online-Petition will den geplanten Versuch verhindern. (Bild: Screenshot campax.org)

"Trump not welcome – stay out of Davos!" Mit diesen Worten wehrt sich eine Online-Protestaktion gegen den angekündigten Besuch aus dem Weissen Haus. Am Dienstagabend teilte die US-Regierung mit, dass der Präsident ans Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos reisen will. Dagegen laufen Trump-Kritiker Sturm. Man habe beschlossen, aktiv zu werden und im Internet Unterschriften für eine Petition zu sammeln, teilten die Verantwortlichen mit. Bis am Mittwochmittag sind schon rund 700 Unterschriften zusammengekommen. Hinter der Online-Petition steht Campax, eine Organisation aus der Schweiz, die laut eigenen Angaben Kampagnen "zu den wichtigen Fragen unserer Zeit" führt.

Der Aufruf, der am Mittwochmorgen früh an die Unterstützer von Campax versendet wurde, geht mit dem US-Präsidenten hart ins Gericht. Donald Trump stehe unter anderem für Rassismus, Sexismus, Frauenfeindlichkeit und eine Politik, die Armut und Ungleichheit vertiefe.


Ein Zeichen setzen

Dass Trump noch im Januar zum WEF in Davos reisen und dort seine "America First"-Politik erklären und verteidigen wolle, sei ein Affront. Gegen Trumps menschenverachtende Politik müsse Widerstand geleistet werden, fordern die Verantwortlichen hinter dem Online-Protest: "Ein Mensch, der nichts von alldem hält, was aus unserer Sicht eine zivilisierte Gesellschaft ausmacht, hat bei uns in der Schweiz nichts verloren."

Die Frage, was ein Online-Protest denn konkret bringe, beantwortet Campax-Präsident Andreas Freimüller im Aufruf gleich selber: Die Reaktion der Bevölkerung auf den geplanten Besuch werde nicht nur in der Schweiz auf Interesse stossen und habe Signalwirkung. "In Grossbritannien haben breite Proteste einen Trump-Besuch bis heute verhindert." Dasselbe wolle man nun auch in der Schweiz erreichen. (dvm)

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