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Was bisher geschah

Zeittafel

13. Dezember 2005 Ein 20-jähriger Schweizer schiesst am Nachmittag von seinem Zimmer in Rüti ZH mit dem Armeesturmgewehr auf eine gegenüberliegende Liegenschaft. Er verletzt eine Frau lebensgefährlich.

21. Juni 2006 Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich erstellt ein Gutachten. Gestützt darauf, erkennt das Zürcher Obergericht später deutlich erhöhtes Rückfallrisiko. Man könne aber noch nicht sagen, ob der Täter extrem gefährlich sei.

19. März 2007 Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilt den Mann wegen versuchten Mordes und anderen Delikten zu 12 Jahren Haft. Von einer Verwahrung sieht es ab.

4. Mai 2015 Ein neues psychiatrisches Gutachten geht von einer hohen Rückfallgefahr aus und stellt erhöhte Tötungsbereitschaft fest.

6. November 2017 Ein Kesb-Gutachten bestätigt hohes Gewaltpotenzial.

6. Dezember 2017 Das Zürcher Amt für Justizvollzug stellt der Staatsanwaltschaft den Antrag, eine nachträgliche Verwahrung zu prüfen.

13. Dezember 2017 Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich stellt beim Zürcher Obergericht Antrag auf nachträgliche Verwahrung und Sicherheitshaft per 17. Dezember, dem Ende des Strafvollzugs.

15. Dezember 2017: Das Zürcher Obergericht lehnt Sicherheitshaft ab. Es hält eine nachträgliche Verwahrung für unwahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft beantragt bei der Kesb Hinwil, den Täter fürsorgerisch unterzubringen.

17. Dezember 2017 Für den Schützen von Rüti endet der Strafvollzug. Er bleibt aber vorläufig im Gefängnis Pöschwies, nachdem die Kesb Hinwil eine fürsorgerische Unterbringung angeordnet hat.

19. Dezember 2017 Die Staatsanwaltschaft rekurriert gegen den Entscheid des Zürcher Obergerichts und beantragt, der Schütze von Rüti sei in Sicherheitshaft zu setzen, bis ein rechtskräftiger Entscheid bezüglich der nachträglichen Verwahrung vorliegt. Die Staatsanwaltschaft beantragt gleichzeitig die provisorische Sicherheitshaft.

20. Dezember 2017 Das Bundesgericht lehnt die provisorische Sicherheitshaft ab.

5. Januar 2018 Das Bezirksgericht Hinwil heisst eine Beschwerde des Täters gegen die fürsorgerische Unterbringung gut. Er darf das Gefängnis am 11. Januar verlassen.

8. Januar 2018 Die Staatsanwaltschaft erneuert ihren Antrag auf provisorische Sicherheitshaft. Das Bundesgericht weist ihn wieder ab.

11. Januar 2018 Der Schütze von Rüti kommt frei.

29. Januar 2018 Das Bundesgericht heisst die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen den Entscheid des Obergerichts gut. Der Mann kommt wieder in Haft. (kä)

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