Urlaub
Aus 25 Ferientagen 56 machen: So setzen Sie Ihre Ferien 2022 optimal ein

Feiertage wie Ostern oder Pfingsten erlauben es, die Ferien zu verlängern, ohne dafür mehr Ferientage aufwenden zu müssen. Wir zeigen, wie man 2022 das Maximum herausholt.

Ruben Schönenberger
Drucken
Teilen
Wann setzen Sie Ihre Ferientage am besten ein?

Wann setzen Sie Ihre Ferientage am besten ein?

Grafik: Oliver Paul Marx

Wenn ein Jahr langsam zu Ende geht, rückt die Planung für das kommende Jahr in den Fokus. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heisst das auch: Wann beziehe ich meine Ferien?

Das Gesetz sieht vor, dass Arbeitstätige mindestens einmal pro Jahr zwei Wochen Ferien am Stück nehmen. Wer fünf Wochen Ferien pro Jahr zugute hat und diese kleinteilig in einmal zwei Wochen und dreimal eine Woche aufteilt, kommt mit den Wochenenden davor und danach auf 43 Ferientage. Wer die Ferien aber taktisch klug einsetzt, macht aus fünf Wochen Ferien ganze 56 Ferientage. Und so geht's:

Frühlingsferien vom 9. bis 24. April

Wer die Woche vor und nach Ostern freinimmt, erhält insgesamt 16 freie Tage am Stück und muss dafür nur gerade acht Ferientage verwenden.

Verlängertes Auffahrtswochenende vom 26. bis 29. Mai

Mit nur einem Ferientag – dem Freitag nach Auffahrt – kann man sich Ende Mai Zeit für einen viertägigen Kurzurlaub freiräumen.

Pfingstferien vom 4. bis 12. Juni

Wer die Woche nach Pfingsten freimacht, erhält für nur vier eingesetzte Ferientage neun freie Tage am Stück.

Sommerferien vom 30. Juli bis 7. August

Ähnlich sieht es am 1. August aus, der 2022 auf einen Montag fällt. Wer in dieser Woche freinimmt, erhält ebenfalls neun freie Tage am Stück bei vier eingesetzten Ferientagen.

Herbstferien vom 30. Oktober bis 6. November

Auch im Herbst zeigt sich dank Allerheiligen (dieses Jahr an einem Dienstag) das gleiche Muster: neun freie Tage am Stück für nur vier eingesetzte Urlaubstage.

Weil Allerheiligen nicht in allen Kantonen ein gesetzlicher Feiertag ist, funktioniert dieser Tipp nicht überall. In jenen Kantonen, in denen der 1. November ein normaler Werktag ist, bietet sich meist eine oder mehrere der nachfolgenden Alternativen:

  • Eine Ferienwoche Anfang Januar, wenn der 6. Januar (Heilige Drei Könige) ein Feiertag ist.
  • Längere Pfingstferien, wenn Fronleichnam (16. Juni) ein Feiertag ist.
  • Längere Sommerferien, wenn Mariä Himmelfahrt (15. August) ein Feiertag ist.
  • Eine Ferienwoche zu Beginn des Dezembers, wenn Mariä Empfängnis (8. Dezember) ein Feiertag ist.

Der 1. Mai, der oft als Alternative zum 1. November genannt wird, ist 2022 leider keine Option. Er fällt auf einen Sonntag.

Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 1. Januar

Zugegeben, der 1. Januar ist schon im nächsten Jahr, aber trotzdem erhält man hier noch einmal neun freie Tage am Stück und muss nur vier Ferientage einsetzen. In Kantonen, in denen der 2. Januar auch als Feiertag gilt, kommt sogar ein zehnter freier Tag hinzu.

Aktuelle Nachrichten