Unternehmenssteuerreform III

Die Ausgangslage bei der Unternehmenssteuerreform (USR) III, die das Parlament Mitte 2016 beschlossen hat, ist klar: Erträge, die international tätige Unternehmen im Ausland erwirtschaften, werden in den Kantonen reduziert besteuert – eine Rechtslage, die den internationalen Standards

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Die Ausgangslage bei der Unternehmenssteuerreform (USR) III, die das Parlament Mitte 2016 beschlossen hat, ist klar: Erträge, die international tätige Unternehmen im Ausland erwirtschaften, werden in den Kantonen reduziert besteuert – eine Rechtslage, die den internationalen Standards nicht mehr entspricht.

Um den Wegzug von Unternehmen zu verhindern, sollen deshalb Erträge aus Patenten bei den kantonalen Steuern künftig privilegiert behandelt werden. Zudem können die Kantone auch erhöhte Abzüge für Forschung und Entwicklung sowie einen Zinsabzug auf überdurchschnittlich hohem Eigenkapital gewähren. Die Unternehmen sollen mit tieferen kantonalen Gewinnsteuern zum Bleiben bewegt werden. Gar nicht zur Freude von SP, Grünen, Gewerkschaften und weiteren Organisationen, die Anfang Oktober das Referendum gegen die USR III eingereicht haben. Die Volksabstimmung findet am 12. Februar 2017 statt. (red.)