Ueli Maurer schüttelt in Moskau mit Putin Hände

 

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Er war bei Xi Jingping in China, hat mit dem saudischen Scheich Mohammed bin Salman in die Kameras gelächelt und hat mit Donald Trump im Weissen Haus gesmalltalkt.

Nun hat Bundespräsident Ueli Maurer in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Geplant sind Gespräche über die Konflikte Ostukraine, Syrien und Südkaukasus sowie das friedenspolitische Engagement der Schweiz.

Die Schweiz übt seit 2009 ein Schutzmachtmandat für Russland in Georgien und für Georgien in Russland aus, wie das Eidg. Finanzdepartement am Dienstag mitteilte. Zur Sprache kommen soll in Moskau auch die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen.

(Bild: EPA/Alexei Druzhinin)

(Bild: EPA/Alexei Druzhinin)

Zudem hat sich Maurer mit dem russischen Ministerpräsidenten Dimitri Medwedew unterhalten und er will mit Schweizer Wirtschaftsvertretern sprechen. Von Moskau aus wird der Bundespräsident und Finanzminister nach Kasachstan weiterreisen.

Dort will er am Freitag mit Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Voraussetzungen für einen intensiveren wirtschaftlichen Austausch diskutieren, wie das EFD schrieb. Hintergrund sind die «Belt and Road»-Initiative und die Absichtserklärung der Schweiz und China, die die Kooperation der beiden Länder und Drittstaaten erleichtern soll.

In der Agenda des Bundespräsidenten für Freitag stehen auch Arbeitstreffen mit Premierminister Askar Mamin und mit Maurers kasachischem Amtskollegen Alichan Smajilow. (aeg/sda)

Zu Putin nach Russland: Maurers nächste umstrittene Reise

Der Bundespräsident reist morgen nach Russland, nachdem er in seinem Präsidialjahr zuvor schon die Machthaber Chinas und Saudi-Arabiens sowie Donald Trump getroffen hat. Seine Reisetätigkeit stösst auf Kritik - aber auch auf viel Lob.
Dominic Wirth