Trump-Bomben, Schlumpf-Beben

Kunterbund

Drucken
Teilen

In der Schweiz ist man noch besorgt um das Wohl wichtiger Politiker: Bern sperrt den Bundesplatz, wenn Chinas Präsident Xi Jinping zu Besuch kommt, und Ausserrhoden verlegt gleich einen ganzen Wanderweg, damit Ständerat Andrea Caroni in seinem neuen Haus von Wanderern nicht gestört wird. (cla.)

«99 Prozent der Sirenen funktionieren einwandfrei.» Die alljährliche Bilanz des Sirenentests liess uns bisher mit den Schultern zucken. Nun, da mit DonaldTrump ein Mann mit kurzer Lunte über ein gigantisches Waffenarsenal verfügt, flehen wir das Verteidigungsdepartement an, das fehlerhafte Prozent doch bitte unverzüglich zu flicken. (bär)

Im vergangenen Jahr hätten sich in der Schweiz und im grenznahen Ausland 31 Erdbeben der Stärke 2,5 oder mehr ereignet, teilte der Schweizerische Erdbebendienst gestern mit. Im noch jungen Jahr haben die Experten ebenfalls bereits ein solch spürbares Beben gemessen: letzte Woche, als alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf die Steuerreform in der Luft zerriss. (bär)

Der Bundesrat hat einen Teleprompter angeschafft, von dem die Magistraten ihre Reden ablesen können. Die Regierung will so «die Voraussetzungen für professionelle Auftritte schaffen». Wer aber erwartet, dass Johann Schneider-Ammann künftig mit rhetorischen Feuerwerken glänzt, dürfte enttäuscht werden – dafür müsste man eher einen neuen Bundesrat anschaffen. (mbu)