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Tamil Tigers: Harte Strafen gefordert

Prozess Im Tamil-Tigers-Prozess vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona hat die Bundesanwältin Juliette Noto gestern ihre Strafanträge gestellt. Sie fordert für die Drahtzieher der Organi­sation in der Schweiz unbedingte Gefängnisstrafen von bis zu sechseinhalb Jahren. Für sie bestehe kein Zweifel, dass alle Angeklagten Kenntnis gehabt hätten von den kriminellen Machenschaften der Tamil Tigers, argumentierte Noto. Deshalb müssten alle für schuldig befunden werden, eine kriminelle Organisation unterstützt zu haben. Die Tamil Tigers sind aus Sicht der Bundesanwaltschaft eine kriminelle Organisation, die terroristische Akte begangen hat. «Die Angeklagten importierten ihren illegalen Kampf in das Land, das ihnen Gastfreundschaft und Schutz bot.» Die Männer sollen in der Schweiz eine Organisation mit komplexer Struktur aufgebaut haben, über die mutmasslich der Unabhängigkeitskrieg der Tamil Tigers in Sri Lanka finanziert wurde. Mindestens 28 Millionen Franken hätten die Hauptangeklagten im Untersuchungszeitraum an die Tamil Tigers überwiesen. Diese kämpften von 1983 bis 2009 für die Unabhängigkeit von Sri Lanka. Im Mai 2009 wurden sie schliesslich von den Regierungstruppen endgültig besiegt. (sda)

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