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Tagblatt dreimal für den Ostschweizer Medienpreis nominiert

Am 13. Dezember wird der Ostschweizer Medienpreis erstmals nach neuem Modus ausgerichtet. Zwei Journalistinnen, ein Journalist und zwei Teams dürfen sich Hoffnung auf die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung machen.
Der neue Newsrooms des St.Galler Tagblatts. (Bild: Urs Bucher)

Der neue Newsrooms des St.Galler Tagblatts. (Bild: Urs Bucher)

(pd/tn) Der Ostschweizer Medienpreis habe sich der Zeit angepasst und die bisherigen starren Kategorien abgeschafft, schreiben die Verantwortlichen des Ostschweizer Medienpreises in einer Medienmitteilung. Künftig werde ein aufgewerteter und deutlich höher dotierter Ostschweizer Medienpreis für eine herausragende journalistische Leistung verliehen.

Neu wird dis an einer gemeinsamen Preisverleihung mit der SRG Ostschweiz geschehen, die ihrerseits an diesem Abend ihren Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz überreichen wird.

Zweistufiges Verfahren

Der neue Ostschweizer Medienpreis werde zweistufig juriert, heisst es in der Mitteilung. Eine erste, neunköpfige Jury habe aus den 50 eingereichten Arbeiten aus dem Jahr 2017 die besten fünf Beiträge ausgewählt.

Eine zweite, fünfköpfige Jury werde nun aus diesen fünf Nominationen den Sieger, die Siegerin oder die Sieger des Ostschweizer Medienpreises 2018 küren und anlässlich der Preisverleihung bekannt geben.

Die Nominierten inklusive Jury-Begründung:

«Emilie mag nicht mehr» von Raya Badraun, «Ostschweiz am Sonntag»

Die Autorin zeigt auf, wieviel Zeit und Energie eine elfjährige potenzielle Spitzen- Turnerin in ihren Sport investiert. Begründung der nominierenden Jury: «Badraun vermag die Geschichte von Emilie einerseits spannend zu erzählen und bietet auf der anderen Seite einen erhellenden Einblick in eine abgeschlossene und abgeschottete Sportwelt. Obwohl der Ausgang der Geschichte mit dem Titel vorweggenommen wird, bleibt sie bis zum unvorhergesehenen Ausstieg der Protagonistin spannend.»

«Mit 100 Stundenkilometern ins Unglück» von Stefanie Hablützel, «Die Zeit»

Eine Justizrecherche über den Unfall eines Skeleton-Piloten auf der St.Moritzer Bobbahn Cresta-Run. Begründung der nominierenden Jury: «Eine Justizrecherche, die tief in den Filz der Bündner Behörden eindringt. Ein Text mit Relevanz (…) Die Journalistin ist keine von aussen, sie arbeitet selbst im Bündnerland, scheut sich nicht, unbequeme Fragen zu stellen, dran zu bleiben, über Jahre.»

«Tod in der Garage» von Roman Hertler, «St.Galler Tagblatt»

Eine Justizrecherche aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden. Der Fall hat inzwischen weitere Beachtung gefunden, weil der erwähnte Staatsanwalt wegen Verschlampung des Falls inzwischen entlassen wurde. Dazu die nominierende Jury: «Der Beitrag erhält damit zusätzliche Relevanz und verweist auch auf die «Nase», die der Autor mit dem Aufarbeiten des Vorfalls bewiesen hat. (…) Hertler ging akribisch, gründlich und ebenso mutig vor.»

Magazin Piz Nr. 54, Redaktion Piz

«Piz, das Magazins für das Engagdin und die Bündner Südtäler, ist eine gedruckte Perle» urteilt die Jury, nominiert ist das Heft Nr. 54 als Gesamtwerk: «Geschichten, Recherchen, Gedanken – alle Texte sind von Journalisten aus der näheren und weiteren Region geschrieben und nicht von Werbeleuten. Auch bei den spektakulär schönen Bildern waren Profifinger am Auslöser.»

Die Akte FCSG, Patricia Loher, Christian Brägger, Ralf Streule, «St.Galler Tagblatt»

Mit ihrer Serie von 21 Artikeln über «ein Kulturgut in der Krise» haben die Leiterin der Sportredaktion, Patricia Loher, und die Sportredaktoren Christian Brägger und Ralf Streule während Monaten die Berichterstattung über den heimischen Fussballverein zur Kür erhoben, wie die nominierende Jury festhält: «Die Artikelreihe liest sich auch im Nachgang spannend wie ein Krimi. Trotz grossem zeitlichen Druck überzeugen die Texte stilistisch wie inhaltlich.» Die Artikel bewiesen zudem, «dass trotz grosser Kennerschaft der Materie eine kritische und distanzierte Berichterstattung möglich ist.»

Der Ostschweizer Medienpreis wird am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19.00 Uhr, gemeinsam mit dem Radio- und Fernsehpreis der SRG Ostschweiz verliehen.

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