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SVP: Christoph Blocher zieht sich aus der SVP-Spitze zurück

SVP-Stratege Christoph Blocher zieht sich aus der Parteispitze zurück. Neue Vizepräsidenten der Partei sollen Magdalena Martullo-Blocher und Marco Chiesa werden. Als neuen Chefstrategen und damit Nachfolger Blochers wurde Adrian Amstutz vorgeschlagen.
Alt Bundesrat Christoph Blocher bei seiner Rede an der 30. Albisguetli-Tagung der Zuercher SVP in Zuerich am Freitag, 19. Januar 2018. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Alt Bundesrat Christoph Blocher bei seiner Rede an der 30. Albisguetli-Tagung der Zuercher SVP in Zuerich am Freitag, 19. Januar 2018. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

"Der Parteileitungsausschuss (PLA) hat von den Rücktritten von Christoph Blocher, Walter Frey und Oskar Freysinger aus dem Parteileitungsausschuss Kenntnis genommen", schreibt die SVP Schweiz in einer Medienmitteilung. Dies gilt nicht für den Parteipräsidenten und seine Vizepräsidentin. Albert Rösti und Céline Amaudruz würden für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen.

Als neue Vizepräsidenten schlägt der PLA die Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher und Nationalrat Marco Chiesa vor. "Des Weiteren beantragt er als zusätzliche Mitglieder des Parteileitungsausschusses Nationalrätin Sandra Sollberger, Nationalrat Adrian Amstutz, Nationalrat Marcel Dettling und Nationalrat Thomas Matter (bisher)", so die SVP.

Blocher bleibt in der Politik

Die SVP hält in ihrer Mitteilung fest, dass Christoph Blocher zwar aus dem Parteileitungsausschuss austrete, sich aber nicht aus der Politik zurückziehen werde. "Er wird sich voll und ganz auf den Kampf mit dem EU-No-Komitee für die Beibehaltung der direkten Demokratie und gegen die Einsetzung des EU-Gesetzgebers über ein Rahmenabkommen konzentrieren", heisst es in der Mitteilung. Weiter stehe Walter Frey der Partei für beratende Fragen in der Kommunikation und Marketing sowie in der Stiftung für bürgerliche Politik weiterhin zur Verfügung.


Amstutz designierter Blocher Nachfolger

In der Mitteilung heisst es weiter, dass Thomas Aeschi als Fraktionspräsident von Amtes wegen im Parteileitungsausschuss Einsitz halten werde. Zudem werde Adrian Amstutz in Zukunft als Wahlkampfleiter für die ganze Schweiz eingesetzt, was ihn faktisch zum Chefstrategen und Nachfolger Christoph Blochers macht.

"Der SVP-Parteileitungsausschuss ist überzeugt, mit diesem Antrag an die Parteiorgane ein schlagkräftiges Team zu präsentieren, das sich weiterhin für die direkte Demokratie, die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Landes einsetzt", so die SVP, um noch anzufügen: "Damit die Schweiz Schweiz bleibt." (tn)

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