Stabwechsel bei der SRG

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Fernsehen Bei der SRG hat ein neues Team die Führung übernommen. Generaldirektor Gilles Marchand löste Anfang Oktober Roger de Weck ab. Seinen ersten Auftritt nutzte der Westschweizer, um den privaten Medien eine breite Kooperation anzubieten. Zudem warnte Marchand vor der No-Billag-Initiative. «Ein Land kann ohne Radio und Fernsehen leben, aber es wird ein anderes Land», sagte er. Nicht nur die SRG wäre weg, sondern auch 34 private Stationen, die am Gebührentopf beteiligt sind.

Den privaten Medien reicht die neue SRG-Führung die Hand. So bietet das Unternehmen den privaten Medienhäusern ab ­sofort Gratis-Videobeiträge zu Nachrichten an, sofern diese das Label respektieren und keine ­Änderungen vornehmen. Privat­radios können die stündlichen Nachrichten der SRG-Sender übernehmen. In diesem Zusammenhang unterzeichnete das Unternehmen mit der Union nicht kommerzieller Lokalradios gestern einen Vertrag.

Zudem wurde bekannt, dass der «Club», der am Dienstagabend auf SRF ausgestrahlt wird, ein neues Gesicht erhält. Ab Anfang 2018 übernimmt Barbara Lüthi die Moderation der Dis­kussionssendung. Lüthi wird ­Nachfolgerin von Karin Frei und ­Thomy Scherrer. Seit 2006 war die 44-jährige Lüthi für SRF als Korrespondentin in Asien unterwegs. (sda)