Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Springreiter Martin Fuchs ist Thurgauer Sportler des Jahres

In Amriswil fand am Freitagabend die 40. Thurgauer Sportlerwahl statt. Bei den Einzelsportlern setzte sich der Springreiter Martin Fuchs durch, von den nominierten Teams schwang Faustball STV Wigoltingen obenauf.
Urs Nobel
Der Springreiter Martin Fuchs ist Thurgauer Sportler des Jahres. Zu seinem eigenen Bedauern war er bei der Preisverleihung nicht anwesend. (KEY/Georgios Kefalas)

Der Springreiter Martin Fuchs ist Thurgauer Sportler des Jahres. Zu seinem eigenen Bedauern war er bei der Preisverleihung nicht anwesend. (KEY/Georgios Kefalas)

Eine illustre Auswahl an erfolgreichen Sportlern verdient auch eine würdige Feier. Dies war am Freitagabend im Saal des Pentorama in Amriswil einmal mehr Fall. Bereits zum 40. Mal wurden die besten Thurgauer Einzelsportler, das beste Team, der Newcomer des Jahres sowie ein Sportförderer ausgezeichnet.

Der Sieger bei den Einzelsportlern, Martin Fuchs, weilte zu seinem eigenen Bedauern nicht unter den Gästen. Zurzeit bestreitet er Wettkämpfe in Florida. Thomas Schnegg, der wiederum durch den Abend moderierte, versuchte jedoch, Fuchs telefonisch zu erreichen, um dem Springreiter aus Wängi zu seinem Titel zu gratulieren. Die Verbindung war zwar nicht allzu gut. Immerhin war zu verstehen, dass Martin Fuchs stolz und dankbar war, als Erfolgreichster gewählt zu werden. Auf dem zweiten Rang figurierte Samuel Giger. Im lockeren Interview wünschte sich der Schwinger, künftig in einer Gemeinschaft mit Armin Orlik zu den Kämpfen antreten zu können. «Dann verliere ich mindestens einen Kampf weniger.» Auf den dritten Rang hievte sich Stefan Küng, der bester der drei zur Wahl stehenden Radrennfahrer wurde.

Die Faustballer vor dem Volleyballern

Schweizer Meister, Cupsieger, zweiter Rang am IFA Fistball World Final, das sind die letztjährigen Erfolge der Faustballer des STV Wigoltingen. Die Wigoltinger vermochten am meisten Stimmen auf sich zu vereinen. Publikumsstimmen (1/3) und Jury (2/3). Obwohl Volley Amriswil Supercup und Cupsieger sowie Achtelfinalteilnehmer im Europacup wurde, musste es mit dem zweiten Rang vorlieb nehmen. Noch vor den mehrmaligen Siegerinnen aus den Vorjahren, den Kunstradfahrerinnen des RV Sirnach. Das Quartett feiert in wenigen Tagen gleich zweimal. Heute in sieben Tagen veranstalten sie eine Abschlussparty mit fast so vielen Anhängern, wie im Pentorama anwesend waren. Newcomer des Jahres wurdeNick Rüegg, Hürdenläufer aus Diessenhofen. Er ist 17 Jahre jung und einer der Weltschnellsten in seinem Alter. Rüegg trainiert im Talentcampus Kreuzlingen. Trotzdem gibt er an, dass für ihn Olympia 2020 in Tokio noch zu früh komme. Aber Paris vier Jahre später, sei sicher ein Traum von dem jungen Hürdenläufer.

«Zu viele Fussballer verdienen zu viel»

Bereits bekannt und vorgestellt wurde Paul Merz, langjähriger Funktionär im Fussball wie im Eishockey. Merz brillierte in seiner kurzen Rede einmal mehr mit einigen knackigen Aussprüchen. Und er verschonte auch die Fussballer dabei nicht. Vor allem jene, die nach seiner Meinung nach zu viel verdienen. Martin Lehmann, der «höchste Thurgauer» Sportler zeigte sich ob des Wahlabends nicht nur zufrieden. «Es ist einfach schade, dass es nur einen Sieger pro Kategorie geben kann. Alle die heute Abend hier waren, hätten den Sieg verdient.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.