Sozialpartner: Gespräche vertagt

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Bundespersonal Der Termin stand schon lange in der Agenda von Bundesrat Ueli Maurer. Am 23. November sollte der Finanzminister mit den Sozialpartnern an den Tisch sitzen, um über Löhne und Pensionskasse zu verhandeln. Das Treffen fand aber nicht statt, wie Nationalrätin Barbara Gysi (SP/SG), Präsidentin des Personalverbands des Bundes (PVB), bestätigt. Begründung: Es gebe «keine Verhandlungsmasse». Was im Klartext heisst: Vor dem Budgetentscheid des Bundesparlamentes in der Wintersession gibt es nichts zu verhandeln. Das begeistert Gysi nicht: «Es ist nicht gut, dass das Gespräch nicht geführt wurde.» Es geht um viel für das Bundespersonal. Zum einen um die Löhne 2018 und zum andern um die umstrittene Finanzspritze für die Pensionskasse des Bundes (Publica). Die Zeichen deuten darauf hin, dass es eng werden könnte. Die Einmaleinlage für die über 45-Jährigen und die Erhöhung der Sparbeiträge sind akut gefährdet. Am wahrscheinlichsten ist ein«Deal»: Keine Finanzspritze für die Publica, dafür ein Obolus in die Lohntüte. Die Pensionskasse bleibt aber auf dem Radar. Das Finanzdepartement bestätigt, dass es nach der Budgetdebatte wieder Sozialpartnergespräche geben werde. (bbr)