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SOZIALE MEDIEN: Der falsche Parmelin

Bundesrat Guy Parmelin hat mit einem gefälschten Twitter-Profil zu kämpfen. Unbekannte haben unter seinem Namen ein Konto erstellt – und einen brisanten Tweet verfasst.
Maja Briner

Ausgerechnet Verteidigungsminister Guy Parmelin, der die Cyber-Abwehr aufstocken will, ist im Internet selbst Opfer von Twitter-Betrügern geworden. Diese haben unter seinem Namen ein gefälschtes Profil eröffnet.

Auf dem Kurzmitteilungsdienst lautet der Nutzername «@ GuyParmelinCH», ein Foto von Parmelin prangt als Profilbild auf der Seite, und in der Beschreibung heisst es auf Englisch, er sei Chef des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Am Mittwoch twitterte der falsche Parmelin ganz nett: «Willkommen! Bienvenues! Benvenuti! Welcome!» Hätte er noch ans Rumantsch gedacht, wäre die Willkommensbotschaft perfekt gewesen.

Der zweite, gestern publizierte Tweet fiel dann deutlich weniger harmlos aus: «DRINGEND. Gemäss russischen Militärquellen ist Irans oberster Führer Ali Khamenei gestorben», hiess es auf Englisch. Eine heikle falsche Nachricht, die die Twitter-Betrüger in die Welt setzten. Kurze Zeit später gaben die Urheber in einem dritten Tweet zu, es handle sich um einen «Hoax», also um einen gefälschten Account.

Das Verteidigungsdepartement (VBS) hatte das gefälschte Twitter-Profil rasch entdeckt. Gestern Nachmittag sagte VBS-Sprecher Renato Kalbermatten, man stehe mit Twitter in Kontakt, damit das Konto gelöscht werde. Die Intervention nützte: Am Abend war das falsche Parmelin-Profil bereits verschwunden. Nur kurze Zeit später tauchte jedoch ein neues auf: ein nach dem selben Muster gefälschtes Twitter-Konto von Bundesrätin Doris Leuthard. Wieder hiess es in vier Sprachen: Willkommen.

Auch von Ueli Maurer gibt es übrigens ein Fake-Profil – und zwar schon seit Jahren. Dieses ist allerdings klar als Fälschung erkennbar: Es handle sich um einen Satire-Account, steht in der Beschreibung. Zudem beginnt fast jeder Tweet mit «De Christoph hät gsäit».

Maja Briner

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