Sonko bekommt Geld nicht frei

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Justiz Die bei Ousman Sonko beschlagnahmten 14000 Franken werden nicht freigegeben. Dies hat das Bundesstrafgericht entschieden. Der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschuldigte Gambier wollte mit diesem Geld einen auf internationales Strafrecht spezialisierten Anwalt bezahlen, weil er diesen einem Pflichtverteidiger vorzog. Das Gericht kommt zum Schluss, es spreche nichts dagegen, dass der amtliche Verteidiger seine Arbeit wieder aufnehme. Es sei «nicht ersichtlich», dass dieser Sonko nicht «wirksam und ausreichend» verteidigen könne. Die bei Sonko beschlagnahmten 14000 Franken werden voraussichtlich für die Deckung der Verfahrenskosten verwendet. Sonko war von 2006 bis September 2016 Innenminister von Gambia. Davor hatte er als Polizeichef geamtet. Sonko wird vorgeworfen, bei Folterungen dabei gewesen zu sein. (sda)