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So viel Treibhausgase verursachen diese Ferienpläne

So funktioniert die Studie: Für die Analyse der unterschiedlichen Reiseszenarien fokussierte das Beratungsbüro ESU-services mit Sitz in Schaffhausen auf den Ausstoss von CO2, Methan-, Lach- und andere Gase. Die Resultate zeigen somit den Ausstoss von Treibhausgasen, die zur Klimaerwärmung beitragen. Tätigkeiten vor Ort, sei es der Besuch eines Themenparks in San Francisco, Wüsten-Ralleys in Dubai oder eine Städterundfahrt in Bangkok mit einem Tuk-Tuk, wurden nicht miteinbezogen. Bei den Umweltbelastungspunkten wurden weiterreichende Faktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel Pestizide sowie der Land- und Wasserverbrauch, die für die Herstellung von Nahrungsmitteln nötig sind. ESU-services stützte sich bei der Untersuchung auf internationale Statistiken und eigene Datenbanken. Für die fiktiven Ferienpläne ging das Beratungsbüro von einer vierköpfigen Familie aus Bern aus, die auf ihrer Reise in Viersternehotels logiert. Einzig für das Rucksackszenario in Thailand wurde eine einfachere Unterkunft angenommen. Annahme: 10-tägige Reise, 2 Erwachsene, 2 Kinder, Start der Reise in Bern (bwe)


Bangkok (Thailand): 18,2 Tonnen Treibhausgase

Bern–Zürich-Flughafen per Zug, und dann an Bord der Swiss oder Thai Airways nach Bangkok. In der thailändischen Megastadt mit 8,2 Millionen Einwohnern nächtigt die Familie, die nur mit Rucksäcken angereist ist, in einfachen Unterkünften. Sie erkundet in ihren Backpackerferien Sehenswürdigkeiten wie die liegende Buddha-Statue im Wat-Pho-Tempel vor allem per Velo und zu Fuss.


Malediven: 18,3 Tonnen Treibhausgase

Zum 10-Jahr-Hochzeitsjubiläum beschliesst das Berner Ehepaar, mit seinen beiden Kindern auf die Malediven zu fliegen. Die Flugdistanz beträgt knapp 8000 Kilometer von Zürich auf die Inselgruppe. Vor Ort stehen in den Erholungsferien im Indischen Ozean diverse Aktivitäten an: Schnorcheln, Paddleboarding, aber auch ein zweistündiger Helikopterflug, um andere Inseln zu erkunden.


San Francisco (USA): 19,4 Tonnen Treibhausgase

Von Bern fährt die Familie per Zug nach Kloten ZH und fliegt an Bord der Swiss oder United in die Silicon-Valley-Metropole. Distanz: 9300 Kilometer. In der Ex-Hippiestadt startet sie ihren Roadtrip mit einem Mietauto; über die Golden Gate Bridge zu den «Muir Woods», nach Sausalito, oder in Richtung Süden in die Hafenstadt Monterey. Täglich fährt sie im Schnitt 80 Kilometer.


Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer: 5,3 Tonnen Treibhausgase

Die Familie bucht eine Kreuzfahrt im Mittelmeer. Um in die 450 Kilometer entfernte italienische Hafenstadt Genua zu gelangen, von wo aus das Ferienschiff startet, hat der Veranstalter ab Bern einen Reisecar gebucht. Während der Rundfahrt besteht in Form von Tagesausflügen die Möglichkeit, mediterrane Städte zu entdecken: Bari, Venedig, Neapel, Cannes, Barcelona oder Valencia.


Forte dei Marmi (Italien): 2,1 Tonnen Treibhausgase

Die Familie fährt mit ihrem Auto rund 600 Kilometer Richtung Süden, um ihre gemütlichen Strandferien in Forte del Marmi zu verbringen, einer italienischen Gemeinde mit rund 7500 Einwohnern in der Provinz Lucca am Ligurischen Meer. Vor Ort verbringt sie die meiste Zeit mit Sandburgen bauen und Schwimmen. Für kleinere Ausflüge fährt sie täglich im Schnitt 5 Kilometer.


Toggenburg (Schweiz): 0,8 Treibhausgase

Das Wandern ist des Müllers Lust! In diesem Fall kommt das Toggenburg zum Zug. Die Familie fährt mit den SBB nach Buchs SG. Von dort aus steigt sie aufs Postauto um und fährt nach Wildhaus auf der Passhöhe. Im Feriendorf geniesst sie die frische Bergluft bei ihren Wanderungen auf die Churfirsten wie Chäserrugg und Gamserrugg, oder zu den Thurfällen im Nachbardorf Unterwasser.

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