F/A-18-Unfall

So nutzt die SVP den F/A-18-Unfall für ihre Zwecke

Der tödliche Absturz eines Kampfjets im Kanton Obwalden kann auch für ideologische Zwecke benutzt werden, wie diverse Twittereinträge von SVP-Politiker zeigen.

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Absturz Teaserbild

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Keystone

Im «Spiegel» schämt man sich fremd. «Der tragische Unfall löste Betroffenheit beim Schweizer Militär aus. Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat sich inzwischen der Sache angenommen. Nur geht es den Rechtspopulisten nicht um stilles Gedenken, sondern um laute Stimmungsmache für ihre Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung".», schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin (http://www.spiegel.de/politik/ausland/kampfjet-unglueck-in-schweiz-svp-nutzt-toten-fuer-auslaenderhetze-a-930647.html).

Der Tweet von Christoph Mörgeli zur Identität des zweiten F/A18-Absturzopfers Screenshot: Twitter

Der Tweet von Christoph Mörgeli zur Identität des zweiten F/A18-Absturzopfers Screenshot: Twitter

AZ

Stein des Anstosses ist die Nationalität des zweiten Absturzopfers, ein deutscher Fliegerarzt, der neo der Schweiezr Armee angestellt war. Christoph Mörgeli via Twitter: "Warum fliegen Deutsche in unseren FA-18? Warum arbeiten Deutsche als Fliegerärzte der Schweizer Armee? Sorry, hier hat's einfach Grenzen!" In der Zeitung "Tages-Anzeiger" holte Mörgeli später noch weiter aus: Es sei eine "Folge der Massenzuwanderung", dass Ausländer "sicherheitsrelevante Schlüsselpositionen in der Bundesverwaltung und in systemrelevanten Firmen einnehmen" würden. Offenbar hat Christoph Blocher im Parlament eine Anfrage deponiert in der es um die Nationalität des verunglückten Fliegerarztres gehen soll, schreibt der «Tages-Anzeiger.»

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