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So funktionieren Listenverbindungen

Der Nationalrat wird im Proporzsystem gewählt (abgesehen von Kantonen mit nur einem Sitz). Die Sitze werden also gemäss den Wähleranteilen auf die Parteilisten verteilt. In der Regel geht das nicht genau auf.

Der Nationalrat wird im Proporzsystem gewählt (abgesehen von Kantonen mit nur einem Sitz). Die Sitze werden also gemäss den Wähleranteilen auf die Parteilisten verteilt. In der Regel geht das nicht genau auf. Bei der Verteilung der Restsitze sind grössere Parteien aufgrund des Verteilungsverfahrens im Vorteil.

Diesen Vorteil können sich Parteien mit Listenverbindungen zunutze machen. Gehen Parteien eine Listenverbindung ein, werden ihre Listen bei der Sitzverteilung zunächst wie eine einzige Liste behandelt. Anschliessend werden die Sitze, welche auf die Listenverbindung entfallen, unter den beteiligten Listen verteilt. Dabei sind wiederum grössere Parteien im Vorteil. Laut dem Politikwissenschafter Daniel Bochsler gilt die Faustregel: Wenn eine Partei mit einer doppelt so grossen Partei eine Listenverbindung eingeht, entfallen zwei Drittel der zusätzlich errungenen Sitze auf die grössere, ein Drittel auf die kleinere Partei. Die Kunst besteht für die Parteien darin, die Ergebnisse in den einzelnen Kantonen möglichst genau vorherzusagen, so dass sie abschätzen können, wo sie von einer Listenverbindung profitieren. (lkz)

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