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Sirenen in der Schweiz neu mit einheitlichem Steuerungssystem

BERN. Am kommenden Mittwoch heulen in der Schweiz wie jedes Jahr die Sirenen. Eine Premiere beim diesjährigen Test ist, dass die etwa 5000 fest montierten Sirenen über ein einheitliches System gesteuert werden. Überprüft werden auch rund 2800 mobile Sirenen.
Sirene auf dem Dach der KVB Kaufmännischen Berufsschule St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Sirene auf dem Dach der KVB Kaufmännischen Berufsschule St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Das neue Steuerungssystem namens Polyalert wurde in den vergangenen Jahren entwickelt und eingeführt, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) am Donnerstag mitteilte. Plangemäss konnten Ende 2015 die letzten Sirenen angeschlossen werden. Ältere und für Fehler anfällige Sirenen wurden ersetzt.

Getestet werden am frühen Nachmittag des 3. Februar der Allgemeine Alarm und der Wasseralarm. Um 13.30 Uhr wird eine Minute lang der Allgemeine Alarm ertönen. Es ist ein auf− und absteigender Heulton. Wenn es nötig ist, darf der Test bis um 14 Uhr weitergeführt werden.

Radio hören und nichts tun
Ab 14.15 Uhr und bis spätestens 15 Uhr ist der Wasseralarm an der Reihe. Er besteht aus zwölf tiefen Dauertönen, die je 20 Sekunden dauern und in Abständen von je zehn Sekunden zu hören sind. Wasseralarmanlagen gibt es in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen, wie das BABS schrieb.
Das Bundesamt erinnert daran, dass die Bevölkerung wegen der Tests nichts unternehmen muss. Bei einem Alarm ausserhalb der für Mittwoch festgelegten und angekündigten Testzeiten gilt es, Radio zu hören, Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Bei Wasseralarm muss das betroffene gefährdete Gebiet sofort verlassen werden. Vor Ort im Voraus abgegebene Merkblätter informieren über die Fluchtmöglichkeiten. (sda)

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