Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SDA setzt Streik aus

Medien Die Nachrichten fliessen wieder. Gestern hat die Vollversammlung der Schweizerischen Depeschenagentur SDA beschlossen, den Streik zu unterbrechen. Bereits gestern Nachmittag machten sich die Agenturjournalisten wieder an die Arbeit, nachdem sie zuvor dreieinhalb Tage gestreikt hatten, um das Management an den Verhandlungstisch zu zwingen.

Die Gespräche zwischen dem Verwaltungsrat und der Belegschaft über den geplanten Stellenabbau von 35 der 150 Stellen ­sollen übernächste Woche stattfinden. Es sind drei Verhandlungstage eingeplant. Die Redaktion behält sich vor, den Streik wieder aufzunehmen, sollte der Verwaltungsrat nicht angemessen auf die Forderungen eingehen. Das vordringliche Anliegen der Belegschaft ist die Sistierung der Entlassungen, bis die Verhandlungen geführt sind. Faktisch würde das auf eine Verlängerung der Kündigungsfristen hinauslaufen, weil der Grossteil der Kündigungen bereits ausgesprochen worden sind. Weiter fordert die Redaktion einen besseren Sozialplan, der über die zwei zugesicherten Millionen Franken hinausgeht. Damit sollen insbesondere Härtefälle besser unterstützt werden.Älteren Arbeitnehmern über 60 soll damit der Gang aufs Arbeitsamt erspart werden. Hinterfragen möchte die Redaktion zudem das Ausmass des Abbaus. In ihren Augen geht der Verlust eines Viertels der gesamten Belegschaft zu weit und lässt sich auch durch die schwierige Finanzlage des Unternehmens nicht rechtfertigen. Schliesslich fordert die Belegschaft, dass die Rolle der SDA als medialer Grundversorger anerkannt wird. (rob)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.