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Schwieriger Kampf um Freiwillige

In der Schweiz gibt es über 100 000 Vereine und über 13 000 Stiftungen, die sich in der Zivilgesellschaft engagieren. Doch viele kämpfen mit Problemen: Es fehlen Freiwillige.
Jürg Ackermann
Lukas Niederberger: «Die Selbstverantwortung des Bürgers sinkt.» (Bild: NLZ/Remo Nägeli)

Lukas Niederberger: «Die Selbstverantwortung des Bürgers sinkt.» (Bild: NLZ/Remo Nägeli)

Die Bereitschaft, ehrenamtlich ein Amt im Fussballclub, in der Gemeinde oder in der Pflege zu übernehmen, sinkt. Die Milizkultur kämpft ums Überleben. Gründe dafür gibt es viele: Immer mehr Frauen sind berufstätig und haben keine Zeit mehr, sich gesellschaftlich zu engagieren. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen schwindet aber auch generell, gerade in den Agglomerationen, wo Vereine und Nachbarschaftshilfe kaum mehr eine Rolle spielen. «Zudem wird in unserer Gesellschaft der Wert einer Tätigkeit immer stärker an deren Honorierung gemessen», sagt Lukas Niederberger, der Geschäftsführer der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, im Interview. Wenn es nicht gelinge, mehr Freiwillige zu gewinnen, sei auch ein obligatorischer Bürgerdienst denkbar. Es könne nicht sein, dass der Staat immer mehr Aufgaben übernehme. «Dadurch sinkt die Selbstverantwortung des Bürgers.»

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 29. November.

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