Schweiz verliert zwei Ränge

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Altersvorsorge Das Schweizer Vorsorgesystem hat im internationalen Vergleich erneut an Terrain eingebüsst. Im renommierten «Melbourne Mercer Global Pension Index 2017» rangiert die die Schweiz unter 30 ausgesuchten Ländern auf Platz acht.

In den beiden Vorjahren hatte sie die Plätze vier (2015) und sechs (2016) belegt. Der Rückgang sei auf die fehlende Nachhaltigkeit zurückzuführen, so das Beratungsunternehmen Mercer. Dieses Jahr sei erstmals das reale Wirtschaftswachstum als Faktor berücksichtigt worden. Zudem nehme bei steigender Lebenserwartung und gleichbleibendem Rentenalter die Rentendauer zu. Dies wirke sich nach wie vor negativ auf die Punktzahl im Bereich Nachhaltigkeit aus. Profitieren könnte das Schweizer Vor- sorgesystem von der Pflicht, Altersleistungen zum Teil als Renten auszubezahlen. Nützen könnte es auch, wenn der Rentenbezug gegenüber dem Kapitalbezug steuerlich bessergestellt würde. Empfehlenswert wäre sodann eine Steigerung der Wohneigentumsquote, heisst es in der Mitteilung.

Spitzenreiter im seit 2009 alljährlich erhobenen Index ist zum sechsten Mal in Folge Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Australien. Die Schlusslichter sind wie im Vorjahr Indien, Japan und Argentinien. Mercer untersuchte die Altersvorsorgen in 30 Ländern hinsichtlich ihrer Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität. Dabei wurden neben den staatlichen Rentensystemen und der betrieblichen Altersvorsorge auch private Anlagen und Vorsorgemassnahmen berücksichtigt. (sda)