Schweiz und Nato spannen in der Cybersicherheit zusammen

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Sicherheit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist erstmals zu einem offiziellen Besuch in Bern empfangen worden. Er bezeichnete die Schweiz als «sehr enge» und «verlässliche» Part­nerin. Er äusserte zudem den Wunsch nach einer vertieften Partnerschaft im Cyberkrieg. Dies könne etwa den Informationsaustausch umfassen. Das Thema wurde beim Treffen mit Verteidigungsminister Guy Parmelin und Aussenminister Didier Burkhalter diskutiert. Beide Seiten hätten die Bedeutung der «internationalen Kooperation bei solchen transnationalen Bedrohungen» betont, teilte das Departement für auswärtige Angelegenheiten gestern mit. Die Bundesräte informierten Stoltenberg über die Absicht der Schweiz, Partnerstaat des Cyberzentrums im estnischen Tallinn (Cooperative Cyber Defence Center of Excellence) zu werden. Bisher arbeitete die Schweiz nur punktuell mit dem Institut zusammen. Einigkeit zwischen den Bundesräten und dem Nato-Generalsekretär gab es beim Wunsch, gemeinsam an der Stabilisierung der südlichen Nachbarschaft in Europa zu arbeiten – konkret im Westbalkan. Der Bundesrat hat bereits eine Einsatzverlängerung der Friedenstruppe Swisscoy bis 2020 beantragt . (sda)