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Schwangere unter Druck

Frauen, die ihr Kind nach ungünstiger pränataler Diagnose austragen, sind in der Minderheit. Doch es könnte ein Umdenken stattfinden.
Odilia Hiller
Zu erfahren, dass das Kind im Bauch nicht gesund sein könnte, ist für jede Schwangere ein Drama. (Bild: fotolia)

Zu erfahren, dass das Kind im Bauch nicht gesund sein könnte, ist für jede Schwangere ein Drama. (Bild: fotolia)

Was ein Schwangerschaftsabbruch mit einer Frau macht, werde nach wie vor tabuisiert, sagt die Medizinethikerin Ruth Baumann-Hölzle. Nur Frauen, die nach schwieriger vorgeburtlicher Diagnose über ausreichend Informationen zu Risiken und Konsequenzen ihrer Entscheidung wüssten, könnten unter Zeitdruck eine Wahl treffen, die für sie von existenzieller Bedeutung ist. Es könne nicht sein, dass man die werdenden Mütter gesellschaftlich unter Druck setze.

Mütter, die sich trotz schlechter Prognose gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, erzählen ganz unterschiedliche Geschichten.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 13. Juli.

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