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Schmutzige Dates und Wortklauberei

Politapéro

SVP-Nationalrat Toni Brunner wirbt gegen die Energiestrategie. Es drohe die Gefahr, dass künftig nur noch kalt geduscht werden dürfe, sagte er zu den Journalisten – «oder Sie müssen künftig ungeduscht zum Date». Die Angst hielt sich in Grenzen. Wahrscheinlicher dürfte sein, dass die SVP am Abstimmungssonntag kalt geduscht wird.

Die rechte Ratshälfte hat ein Problem. Auch wenn es bei der Budgetberatung fast nie um wirkliche Einsparungen geht, reden Politiker und Medien der Einfachheit halber von Sparmassnahmen. SVP-Vizepräsident Thomas ­Aeschi gibt nun Gegensteuer. Es gehe um «Ausgabenwachstumsbeschränkungsmassnahmen», sagte er – und musste zugleich selbst darüber lachen. «Wir suchen weiterhin ein passendes Wort», räumte der Zuger Nationalrat ein.

SVP-Übervater Christoph ­Blocher hat die Fake-News-Debatte um einen neuen Akzent bereichert. Verärgert über das bescheidene Medienecho auf die Medienkonferenz des überparteilichen Komitees gegen das Energiegesetz vom vergangenen Donnerstag, warf er im «Teleblocher» der Presse vor, sie gehe wieder in das alte «Fake-News-Zeugs» hinein. Denn etwas nicht zu bringen, sei auch eine Verfälschung der Meinung.

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