Schlechte Noten für Umweltschutz

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Ökologie Die Schweiz muss beim Schutz der Arten und bei der Wasserqualität nachbessern: Das stellt die OECD in ihrem gestern vorgestellten Umweltprüfbericht fest. Vier von fünf Reptilien, rund zwei Drittel der Amphibien, mehr als ein Drittel der Säugetiere und Vögel und über ein Viertel der Süsswasserfische seien bedroht. Die Gewässer hätten hohe Belastungen zu tragen. Als Grund nennen die Studienautoren unter anderem die intensive Landwirtschaft. Sie kritisieren zudem die hiesigen Konsum- und Verbrauchsgewohnheiten: 742 Kilogramm Siedlungsabfall fallen pro Jahr und Kopf an, eine der höchsten Mengen in der OECD überhaupt. Verbesserungsbedarf machen die Autoren zudem bei den Schutzgebieten aus: Im internationalen Vergleich seien Grösse, die Qualität und auch die Vernetzung von Schutzgebieten mangelhaft. (sda)