Rickli und andere Plappermäuler

Kunterbund

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BDP-Nationalrat BernhardGuhl (AG) liegt die Vielsprachigkeit der Schweiz am Herzen, wie er in der SRG-Debatte betonte. Seine Zuneigung scheint indes abstrakter Natur zu sein. Den Begriff «Service Public» sprach er konsequent Englisch aus. (rob)

Die SVP-Nationalräte GregorRutz und NatalieRickli sprechen bei der SRG dieselbe Sprache. In diesem Sinne wollten sie sich die zehnminütige Redezeit bei der Debatte im Nationalrat teilen. Rutz dürfte es bereut haben. Als Rickli fertig war, blieben ihm eineinhalb Minuten. (rob)

Die SVP-Nationalräte Ulrich Giezendanner und Christian Imark mussten sich auf Twitter als «Plappermäuler» beschimpfen lassen: Sie hatten der Rentenreform nicht wie angekündigt zugestimmt. Hilfe kam von überraschender Seite: Grünen-Präsidentin RegulaRytz intervenierte. Nach dem Engagement mit Giezendanner im Kampf gegen manipulierte Lastwagen scheint das Duo auch auf Twitter bestens zu funktionieren. (mjb)

Juso-Mitglieder um Präsidentin TamaraFuniciello verbrannten ihre BHs, um auf einen Frauenmarsch aufmerksam zu machen. «Oh mein Gott – ist hier nicht Art. 258 des Strafgesetzbuches (Schreckung der Bevölkerung) erfüllt?», schrieb SVP-Hardliner AndreasGlarner auf Facebook. Wenigstens in Oberwil-Lieli ecken die Juso noch an. (tga)

Hat DorisLeuthard genug von der Politik? «Der Bundesrat hat immer gesagt, ein grosses Privileg der Aufklärung und auch der westlichen Wertekultur war die Staatsferne der Politik», sagte sie in der SRG-Debatte. Eine staatsferne Politik? Ist das eine Rücktrittsankündigung? Eine Kritik der Wertekultur? Oder wollte sie nur für staatsferne Medien werben? Nur sie weiss es. (rob)