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Rekord bei den Organspenden

Medizin 2017 sind in der Schweiz Organe von 145 Verstorbenen transplantiert worden. Das sind so viele wie nie zuvor. 440 Patienten erhielten ein Spenderorgan. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und von Swisstransplant stieg die Spendenzahl pro Million Einwohner von 13,7 im 2013 auf 17,2 im letzten Jahr. Transplantiert wurden 461 Organe von Verstorbenen. Einen Höchststand meldet das BAG auch für Lebendspenden. 137 Personen spendeten eine Niere oder einen Teil ihrer Leber. Die Zahl der Lebendspenden pro Million Einwohner lag vergangenes Jahr bei 16,3.

Auf der Warteliste für Organspenden standen im vergangenen Jahr 1480 Personen; Ende 2016 waren es mit 1478 praktisch gleich viele gewesen. Allerdings haben rund die Hälfte der Eingetragenen den Status inaktiv – eine Transplantation ist auf Grund ihres Gesundheitszustands vor­übergehend nicht möglich. Das BAG führt die Zunahme der Organspenden auf den Aktionsplan zurück, den der Bund 2013 ins Leben rief. Ziel war, die ­Spenderate bis 2018 auf 20 pro Million Einwohner zu erhöhen. Im Herbst räumten die Akteure allerdings ein, dass dieses Ziel wohl nicht erreicht werde. Bund und Kantone schrieben damals, dass viele Angehörige von Verstorbenen eine Organspende nach wie vor ablehnten. (sda)

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