Räte stimmen definitiv zu – nun hat das Volk das Wort

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Schlussabstimmung Die Reform der Altersvorsorge hat gestern die letzte Hürde im Parlament genommen. Beide Räte hiessen die Vorlage in der Schlussabstimmung gut. Der nächste Schritt ist nun die Volksabstimmung. Diese ist auf den 24. September angesetzt. Die wichtigsten Änderungen: Das Frauenrentenalter wird von 64 auf 65 Jahre erhöht. Der Umwandlungssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird von 6,8 auf 6 Prozent reduziert. Dadurch sinken die Renten um 12 Prozent. Zur Kompensation werden ab 2019 neue AHV-Renten um 70 Franken erhöht. Zur Finanzierung dieses Zuschlags werden 0,3 Lohnprozente zusätzlich erhoben, die je hälftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. (sda)