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Pro Tell prüft Initiative zum Waffenbesitz

Der Verein Pro Tell erwägt eine Volksinitiative für das Recht auf Waffenbesitz. Diesen Antrag stellt ein Westschweizer Mitglied der «Organisation für ein freiheitliches Waffenrecht». Die Verfassung solle Schweizern das Recht auf Kauf, Besitz, Gebrauch und Tragen von Waffen und Munition garantieren. Auch soll das Recht auf das Behalten der Dienstwaffe in der Verfassung verankert werden. Bisher enthält diese lediglich eine Klausel, die den Bund ermächtigt, ­Waffen zu regulieren. Der Vorstand werde das Anliegen prü­- fen, sagte Präsident Hans-Peter ­Wüthrich gestern an der ausserordentlichen Generalversammlung in Bern. Der «doch spektakuläre Antrag» werde der Versammlung 2018 unterbreitet.

Zunächst aber ist der Verein mit Aufräumen nach mehreren Vorstandswechseln beschäftigt. Er lässt etwa die Buchführung des alten Vorstandes prüfen. Zudem ist eine Verleumdungsklage einer früheren Mitarbeiterin gegen den aktuellen Präsidenten hängig.

Die neue Führung will die Mitgliederzahl auf 20000 ver­doppeln. Pro Tell bekämpft eine Verschärfung des Waffenrechts, welche die Schweiz aufgrund des Schengen-Vertrags mit der EU umsetzen soll. Der Verein droht mit einem Referendum, auch wenn dies den Schengen-Vertrag gefährden sollte. (ffe)

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