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Post streicht umstrittene Gebühr

Änderungen Erleichterung für Warenbesteller: Nach einer Übereinkunft mit dem Preisüberwacher streicht die Post 2018 die Zollrevisionsgebühr. Bisher wurden für die stichprobenmässige Kontrolle eines Pakets aus dem Ausland 13 Franken fällig, wie die Post und Preisüberwacher Stefan Meierhans gestern mitteilten. Die Post nimmt diese Proben im Auftrag der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) bei bestimmten Warensendungen vor.

Den Aufwand lässt sie sich noch bis Ende Jahr bezahlen. Die Streichung der Gebühr gilt ­vorläufig jedoch nur für das Jahr 2018. Viele Konsumenten rieben sich ob der Gebühr für eine nach Zufallsprinzip vorgenommene Kontrolle die Augen und fühlten sich willkürlich behandelt. Dies rief schliesslich die Politik auf den Plan. Das Parlament überwies in der Frühlingssession eine Motion und verlangte eine Gesetzesänderung.

Konsumentenschützer nicht ganz zufrieden

Anpassungen gibt es noch in weiteren Bereichen: Bei den Inland-Paketen werden die fünf bisherigen Gewichts- und Preissegmente auf drei reduziert. Der Preis für Pakete bis zu zwei Kilogramm bleibt dabei mit 7 Franken gleich. Diese Gewichtsklasse macht 85 Prozent der Pakete aus. Pakete bis fünf Kilo kosten ab dem nächsten Jahr 9.70 statt 9 Franken. Dafür werden Sendungen bis zehn Kilo 30 Rappen günstiger und kosten auch 9.70 Franken. Am grössten ist der Aufschlag bei Paketen bis 20 Kilo: Sie schlagen statt mit 15 neu mit 20.50 Franken zu Buche. Der Preis für Pakete bis zu 30 Kilo hingegen sinkt von 22 auf 20.50 Franken. Entsprechende Anpassungen gibt es auch bei Priority- und Express-Paketen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz zeigte sich erleichtert über die Streichung der «unsäglichen Stichproben-Gebühren». Diese hätten stets grossen Unmut bei den Betroffenen verursacht. Die neuen Pakettarife befrie­digen den Konsumentenschutz nicht: Die Reduktion der Gewichtsstufen führe zu einer Mehrbelastung der Privatkunden. (sda)

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