Pommes frites: Rettung in Sicht

bern. Swisspatat darf im Hinblick auf die Euro 08 5000 Tonnen Kartoffeln zusätzlich importieren. Bundesrätin Doris Leuthard hat dem Gesuch der Branchenorganisation stattgegeben. Swisspatat hatte einen Engpass bei Pommes frites und Chips befürchtet.

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bern. Swisspatat darf im Hinblick auf die Euro 08 5000 Tonnen Kartoffeln zusätzlich importieren. Bundesrätin Doris Leuthard hat dem Gesuch der Branchenorganisation stattgegeben. Swisspatat hatte einen Engpass bei Pommes frites und Chips befürchtet.

Die Nachfrage nach Pommes frites und Chips sei kurz vor der Fussball-EM so stark angestiegen, dass die Kartoffelvorräte bald knapp werden könnten, hatte Swisspatat vorgestern argumentiert. Die Verkäufe von Kartoffelprodukten lägen weit über den Erwartungen. Swisspatat hatte deshalb vom Bund zusätzliche Importkontingente gefordert. Neben 3000 Tonnen Veredelungskartoffeln zur Herstellung von Pommes frites und Chips wollte der Branchenverband weitere 2000 Tonnen Speisekartoffeln einführen. Er hatte zudem ein Reservekontingent für die Einfuhr von weiteren 3000 Tonnen Speisekartoffeln beantragt.

Landwirtschaftsministerin Doris Leuthard hat nun alle Anträge genehmigt, wie Jürg Jordi, Sprecher des Bundesamtes für Landwirtschaft, gestern gegenüber Radio DRS sagte. Die offenen Fragen hätten bereinigt werden können. Der Bund habe von Swisspatat die Zusicherung erhalten, dass die zusätzlichen Importe den inländischen Kartoffelmarkt nicht beeinträchtigen würden. (sda)

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