Politiker wollen Fukushima sehen

Schweizer Parlamentarier fliegen im Sommer nach Japan, um die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima zu studieren. Die Reise organisiert das Hilfswerk Green Cross.

David Schaffner
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Die Wiler Nationalrätin Yvonne Gilli (Grüne) will mit eigenen Augen die Folgen des Atomunfalls sehen. (Bild: ky)

Die Wiler Nationalrätin Yvonne Gilli (Grüne) will mit eigenen Augen die Folgen des Atomunfalls sehen. (Bild: ky)

BERN. Etwas mehr als ein Jahr nach dem Parlamentsbeschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie reist eine Gruppe von Schweizer Parlamentariern in die japanische Region Fukushima. Zwischen dem 5. und 11. August besuchen sie lokale Politiker, Atomexperten sowie Feuerwehrleute, um sich über die Folgen des schweren Reaktorunfalls im März 2011 zu informieren. Unter den bisher sieben Parlamentariern, die sich für die Reise angemeldet haben, befinden sich die grüne Nationalrätin Yvonne Gilli sowie der Aargauer SP-Nationalrat Max Chopard. Die Reise organisiert die Umweltorganisation Green Cross, die der frühere sowjetische Präsident Michael Gorbatschow sieben Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl gegründet hatte.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 31. März.

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