Pensionskassen in Schwierigkeiten

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Altersvorsorge Die finanzielle Lage der öffentlich-rechtlichen Pensionskassen hat sich 2016 verschlechtert. Insgesamt betrug die Unterdeckung im vergangenen Jahr 34,1 Milliarden Franken, rund 10 Prozent mehr als im ­Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen verzeichneten eine Unterdeckung von 1,4 Milliarden Franken, fast 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den öffentlich-rechtlichen nahm die Unter­deckung dagegen um 16 Prozent auf 32,7 Milliarden Franken zu. Leicht zugenommen hat die ­Anzahl jener, die bei der Pensionierung eine Kapital- oder Teilkapitalauszahlung verlangten. Es ­waren 35 619 Personen, die total 6,8 Milliarden Franken bezogen. Laut dem BFS haben sich die Pensionskassen in den letzten Jahren den wandelnden Finanzmärkten angepasst. Von 2012 bis 2016 bauten sie flüssige Mittel und Obligationen ab. Im Gegenzug investierten sie vermehrt in Immobilien, Aktien sowie alternative Anlagen. (sda)

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