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OBLIGATORISCHE SCHIESSPFLICHT: Bundesrat hält an «Obligatorischem» fest

Angehörige der Armee werden auch in Zukunft einmal pro Jahr die obligatorische Schiesspflicht absolvieren müssen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch einen Vorstoss der Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé zur Abschaffung des «Obligatorischen» abgelehnt.
Der Bundesrat hält den finanziellen und zeitlichen Aufwand für das «Obligatorische» im Verhältnis zum Ausbildungsnutzen für klein. (Bild: Luca Linder/Archiv)

Der Bundesrat hält den finanziellen und zeitlichen Aufwand für das «Obligatorische» im Verhältnis zum Ausbildungsnutzen für klein. (Bild: Luca Linder/Archiv)

Galladé kritisierte, die ausserdienstliche Schiesspflicht sei ein veraltetes Instrument mit geringem Ausbildungsnutzen, aber relativ grossem Aufwand. Zudem handle es sich um eine Art Subventionierung der Schiessvereine.

Der Bundesrat hält derweil fest, das «Obligatorische» erfülle nach wie vor zwei wesentliche, unverzichtbare Funktionen. Zum einen werde das 300-Meter-Präzisionsschiessen geübt, das in Wiederholungskursen nicht mehr im Vordergrund stehe. Zum diene die ausserdienstliche Schiesspflicht dazu, die sichere Handhabung mit der persönlichen Waffe zu trainieren.
Der Bundesrat hält den finanziellen und zeitlichen Aufwand für das «Obligatorische» im Verhältnis zum Ausbildungsnutzen für klein. (kä)

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