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Nationalstrassen kosten künftig mehr

Infrastruktur Die Schweizer Nationalstrassen sind in einem guten Zustand. Das attestiert ihnen das Bundesamt für Strassen (Astra) in seinem Bericht. Allerdings werden künftig mehr Investitionen nötig. Dafür sind aber die finanziellen Voraussetzungen vorhanden. Der Nationalstrassen- fonds sichert die Finanzen kurz- und mittelfristig.

2015 bewältigten die Nationalstrassen 41,6 Prozent des ganzen Strassenverkehrs. Beim Güterverkehr auf der Strasse waren es 69,1 Prozent. Das Netz wurde mehrheitlich zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren gebaut. Die Unterhaltskosten dürften nun wegen der Alterung, der Belastung und des Wachstums des Netzes steigen. Der Bund übernimmt per 2020 rund 400 Kilometer Kantonsstrassen.

In der Zustandserfassung erwiesen sich 84 Prozent der Fahrbahnen und Beläge als gut oder mittel gut; nur vier Prozent waren kritisch oder schlecht. Dabei war ein leichter Abwärtstrend zu beobachten. Insgesamt umfasste das Nationalstrassennetz Ende 2016 eine Länge von 1840,4 Kilometern. Wollte man es heute neu bauen, käme es auf 81,3 Milliarden Franken zu stehen. (sda)

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