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Nach Schiffsunfall in Basel: Lotse verhinderte weit Schlimmeres, keine Folgen fürs Rheinschwimmen

Der Lotse, der am Donnerstagabend das havarierte Frachtschiff auf dem Rhein steuerte, hatte mit beherztem Eingreifen und sicherem Handeln ein grösseres Unglück verhindert. Für die Rheinschwimmer hat der Vorfall laut Polizei keine weiteren Konsequenzen.
Andreas Schwald

Trotz aller Ermittlungen, in einem sind sich Behörden und Schiffer einig: Der Lotse, der das auf dem Rhein havarierte Schiff am Donnerstagabend manövrierte, leistete hervorragende Arbeit. «Der Lotse der Schweizerischen Rheinhäfen hat das kaum mehr manövrierbare Schiff gesteuert und nach den bisherigen Erkenntnissen mit seinem Handeln ein grösseres Unglück verhindert», bestätigt Polizeisprecher Toprak Yerguz gegenüber der bz.

Wie am Freitag bekannt wurde, fiel dem Schiff die Steuerung aus. Es konnte nur noch mit der Bugstrahlanlage gesteuert werden. Das Schiff schrammte der Mittleren Brücke entlang und rammte einen Pfeiler der Johanniterbrücke, bevor es unterhalb der Dreirosenbrücke gesichert werden konnte.

Keine Folgen fürs Rheinschwimmen

Wie gross der Schaden ist, wird derzeit ermittelt, so Polizeisprecher Toprak Yerguz. Verletzte sind auch am Freitag keine gemeldet worden. Das Zusammenspiel von Schiff und Behörden habe sehr gut funktioniert. Solche Havarie-Fälle würden regelmässig geübt.

Fürs Rheinschwimmen gibt es keine Konsequenzen. «Die Schwimmenden im Rhein haben Verständnis gezeigt und gut mitgemacht», sagt Yerguz. Folgen für den Volkssport habe der Vorfall keine: «Wir sehen keinen Grund, das Schwimmen im Rhein aufgrund eines sehr seltenen Vorfalls gegenüber der jetzigen Regelung einzuschränken.»

Dass es diesen Juli gerade zu zwei Schiffshavarien kam, würde die Ausnahme der Regel bestätigen, dass Unfälle auf dem Rhein in den vergangenen Jahrzehnten sehr selten gewesen seien, ergänzt Hafensprecher Simon Oberbeck. «Die Schifffahrt ist ein sicher Verkehrsträger, etwa im Vergleich zur Strasse.»

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