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Nach ESC-Final-Einzug: Hat Luca Hänni beim Megahit «Despacito» abgekupfert?

Mit «She got me» hat der Berner Luca Hänni den Einzug ins ESC-Finale geschafft. Je öfter man den Song hört, desto mehr Ähnlichkeiten lassen sich zum Megahit «Despacito» erkennen. Hier der Song-Vergleich. 

Stefanie Geske
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Luca Hänni feiert am Donnerstagabend in Israel seinen Einzug ins ESC-Finale. (Bild: EPA/ABIR SULTAN, Tel Aviv, 16. Mai 2019)

Luca Hänni feiert am Donnerstagabend in Israel seinen Einzug ins ESC-Finale. (Bild: EPA/ABIR SULTAN, Tel Aviv, 16. Mai 2019)

Mit seiner Uptempo-Nummer «She got me» ist dem 24-jährigen Berner Luca Hänni am Donnerstagabend der Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest gelungen.

Bereits im Vorfeld der Vorausscheidung und auch nach dem zweiten Halbfinale wurde der Song im Radio rauf und runter gespielt.

Der Uptempo-Song «She got me» brennt sich förmlich ins Gedächtnis. Je öfter man ihn hört, desto mehr Ähnlichkeiten mit Luis Fonsis Megahit «Despacito» fallen auf.

Aber hören Sie selbst. In diesem Youtube-Mashup werden die beiden Lieder übereinander abgespielt, um die Ähnlichkeiten deutlicher hervorzuheben:

In diesem Fall dürfte es sich wohl kaum um ein Plagiat oder gar eine Kopie handeln. Gewisse Ähnlichkeiten zu Luis Fonsis Hit «Despacito» sind jedoch hörbar.

Solche und andere Ähnlichkeiten – ob ungewollt oder nicht – kommen im Musikbusiness immer wieder vor. Von Urheberrechtsstreitigkeiten sind selbst die Grössten im Geschäft nicht sicher, wie gerade unlängst eine Millionenklage gegen Ed Sheeran zeigte.

Bei Marvin Gaye abgeschrieben? - Millionenklage gegen Ed Sheeran

Popstar Ed Sheeran ist auf Zahlung von 100 Millionen US-Dollar verklagt worden, weil er sich angeblich bei einem Song des Soulsängers Marvin Gaye bedient haben soll. Das berichtete am Freitag die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Gerichtsdokumente aus New York.