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Nach Entgleisung eines Bauzugs: Bahnhof Winterthur lahmgelegt

Viel Nerven und Geduld haben Zugreisende am Freitagabend im Raum Winterthur gebraucht: Am frühen Abend war ein mit Schotter beladener Güterzug entgleist. Dabei wurde ein Strommast beschädigt, was zu einem Kurzschluss führte.
Chaos am Bahnhof Winterthur. (Bild: Keystone/Markus Laeng)

Chaos am Bahnhof Winterthur. (Bild: Keystone/Markus Laeng)

(sda) Drei mit Schottersteinen beladene Wagen waren aus den Schienen gesprungen. Neben dem Fahrleitungsmast wurden dabei auch die Gleise beschädigt, wie die SBB mitteilte. Nach der Entgleisung konnte der Stromunterbruch aber soweit eingegrenzt werden, dass Richtung Oberwinterthur Zugfahrten wieder möglich waren.

Bei der Durchfahrt eines ICE fiel dann aber die Fahrleitung herunter, was erneut einen Kurzschluss auslöste. Verletzt wurde niemand. Aber der gesamte Bahnverkehr in Richtung Osten musste eingestellt werden, schreibt die SBB.

Von Zürich her konnten einzelne Züge nach etwas mehr als einer Stunde wieder verkehren. "Von Winterthur weg geht leider gar nichts mehr", sagte SBB-Sprecher Raffael Hirt gegenüber Keystone-SDA. Wie lange der Unterbruch dauert, ist unklar.

Der Zwischenfall hat aber grosse Auswirkungen im Feierabendverkehr. Die Passagiere müssen mit massiven Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Hunderte von Pendlern seien an verschiedenen Bahnhöfen gestrandet, sagte Hirt. Man versuche, so rasch wie möglich einzelne Gleise wieder in Betrieb zu nehmen.

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