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MOBBING: ETH strengt Untersuchung an

Die ETH Zürich leitet eine Administrativuntersuchung gegen eine Professorin im Departement Physik ein.

Mobbingvorwürfe beschäftigen die ETH Zürich. Dort soll eine Professorin ihre Mitarbeiter über zehn Jahre lang schikaniert haben. Im Februar 2017 reklamierten Doktorierende und ETH-Angestellte deswegen bei der Schulleitung. Die Professorin hatte das Institut für Astronomie zusammen mit ihrem Ehemann aufgebaut. Nun schreibt die ETH: «Gemäss diesen Vorwürfen soll die Professorin ihren Doktorierenden gegenüber ein ungenügendes Führungsverhalten an den Tag gelegt haben.» Und ETH-Präsident Lino Guzzella sagt dazu: «Die Vorwürfe stehen in klarem Widerspruch zu dem, was wir von unseren Professoren und Professorinnen erwarten, deshalb haben wir schnell gehandelt.»

Bereits in der ersten Jahreshälfte habe die Schulleitung Sofortmassnahmen ergriffen. Das Institut für Astronomie wurde im August stillgelegt und Doktorierende wurden einer anderen ­Betreuungsperson zugeteilt. Nun hat die Schulleitung beschlossen, eine unabhängige Administrativuntersuchung zu eröffnen.

Die ETH räumt ein, am Institut für Astronomie im Jahr 2002 mit der Besetzung eines Ehepaars eine ungünstige personelle Konstellation eingerichtet zu haben. Nach dessen Stilllegung werden die beiden Stellen des Ehepaars als selbstständige Professuren weitergeführt und die übrigen Teile des Instituts für Astronomie ins neue Institut für Teilchen- und Astrophysik integriert. (Kn.)

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