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Mit dem Heididorf überfordert

Mit 19 Stimmen Unterschied haben die Bürger der Alpkorporation Mols die Finanzierung für die «Destinationsentwicklung Flumserberg mit Heidi-Alperlebnis und Parkhaus» abgelehnt.
Hans Bärtsch
Visualisierung des Heidi-Erlebnisparks am Flumserberg. Illustration: PD

Visualisierung des Heidi-Erlebnisparks am Flumserberg. Illustration: PD

Ein Heidi-Erlebnisdorf, ein Hotel, eine Parkgarage, eine erneuerte Bergbahn am Flumserberg: Mit einem 100-Millionen-Projekt soll die Region Flumserberg von einer Winter- zu einer Ganzjahresdestination aufwerten. Die 140 Stimmberechtigten der Alpkorporation Mols stellten am Sonntag erste entscheidende Weichen zum Destinationsentscheid über den gesamten Tannenboden: Sie lehnten den Finanzierungsvorschlag zum «Heidi-Alperlebnis» mit 73 Nein zu 54 Ja ab.

Der Kanton St. Gallen hätte sich mit 10 Millionen Franken am Heididorf, ein 27-Millionen-Projekt, beteiligt. Die Ausschüttung der Gelder aus der Neuen Regionalpolitik (NRP) ist an die Bedingung geknüpft, dass die Restfinanzierung durch Banken und Sponsoren sichergestellt ist. Weitere drei Millionen Franken aus dem NRP-Fonds waren für das Parkhaus zugesichert, das in direktem Zusammenhang mit dem Alperlebnis steht.

Älpler stehen hinter Erlebnisdorf

Die Älpler stehen hinter der Idee des Erlebnisdorfes: Die Alpkorporation hat im Februar 2017 einem Projektierungskredit von 700 000 Franken zugestimmt. Mit dem aktuellen Finanzierungsvorschlag hätten die Korporationsmitglieder nun aber nicht nur dem Verwaltungsrat folgen, sondern auch mehrere Sacheinlagen mit Parzellen und Immobilien einbringen müssen. «Die Bürger waren wohl mit dem komplexen Sachverhalt sowie der Rolle des Zugpferds bei der Destinationsentwicklung überfordert», sagte Markus Hug, Präsident der Alpkorporation Mols, am Sonntag. Der Verwaltungsrat werde das Abstimmungsergebnis in den nächsten Wochen analysieren und weitere Optionen prüfen. Oliver Gröble, Leiter Standortentwicklung und Tourismus im Amt für Wirtschaft des Kantons St. Gallen, bedauert das Abstimmungsresultat. Im Rahmen eines Workshops in 14 Tagen wollen nun alle Involvierten das «Wie weiter?», beziehungsweise einen «Plan B» diskutieren.

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