Mehr misshandelte Kinder betreut

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Kindesschutz In Schweizer Spitälern sind im vergangenen Jahr 1575 Kinder wegen vermuteter oder sicherer Misshandlungen behandelt worden. Dies entspricht einem Anstieg von 187 Fällen im Vergleich zum Vorjahr. Dieser ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Kliniken Lausanne und Genf neu auch eingeschaltet werden, wenn es zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt kommt. Gut ein Drittel aller Fälle betrifft Kinder, bei denen die Ärzte eine psychische Misshandlung feststellten. Bei weiteren 40 Prozent wurde ein körperlicher oder sexueller Missbrauch nachgewiesen. Dabei waren Mädchen rund viermal häufiger von sexuellen Übergriffen betroffen. Meist waren die Täter die Väter. (sda)