Mehr Geld für Jugend und Sport

BERN. Der Ständerat will die Gelder für Jugend+Sport (J+S) aufstocken, damit die Beiträge an Kurse nicht gekürzt werden müssen. Gestern hat er ohne Gegenstimme zwei entsprechende Vorstösse aus dem Parlament angenommen.

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BERN. Der Ständerat will die Gelder für Jugend+Sport (J+S) aufstocken, damit die Beiträge an Kurse nicht gekürzt werden müssen. Gestern hat er ohne Gegenstimme zwei entsprechende Vorstösse aus dem Parlament angenommen. Der Rat reagiert damit auf die Ankündigung des Bundesamtes für Sport (Baspo), das per 1. August die J+S-Beiträge um rund 25 Prozent kürzen will, weil das zur Verfügung stehende Geld sonst nicht für alle Kurse reicht.

Dies stiess auf Empörung. Jugend+Sport sei ein Erfolgsmodell, lautete der Tenor im Ständerat. Das Programm stehe für Gesundheit, sinnvolle Freizeitgestaltung und Freiwilligenarbeit. Eine Kürzung der Beiträge sei das falsche Zeichen. Der Ständerat verlangt nun zum einen, dass der Bundesrat die jährlichen Mittel für die Aktivitäten von J+S erhöht und so die finanzielle Kontinuität sichert. Zum anderen soll er in einem Bericht die Auswirkungen von Kürzungen darlegen. (sda)

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