Mehr finanzielle Hilfe für Soldaten

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Anstieg Mit insgesamt 1,75 Millionen Franken hat der Sozialdienst der Armee (SDA) im vergangenen Jahr Armeeangehörige und Militärpatienten unterstützt. Das waren 220000 Franken mehr als im Vorjahr. Der Anstieg sei vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Menschen in Rekrutenschulen eingerückt seien, schrieb das Verteidigungsdepartement (VBS) gestern. 3600 Mal wählten Hilfesuchende die Telefonnummer des SDA. Dieser hilft etwa, wenn Armeeangehörige wegen ihrer Dienstpflicht in persönliche, familiäre oder berufliche Schwierigkeiten kommen. Insgesamt bearbeitete der Dienst letztes Jahr 1800 Dossiers. Geld floss allerdings nicht immer: Nur in 813 Fällen leistete der SDA materielle Hilfe. In den übrigen Fällen konnten seine Sozialberater mit Beratung und Betreuung weiterhelfen. Das Geld, das der SDA für seine Unterstützungsleistungen einsetzt, stammt aus Zuwendungen von Stiftungen. (sda)