Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Maurer weibelt in Asien für Banken

Finanzplatz Bundesrat Ueli Maurer hat auf seiner achttägigen Asienreise nach dem Halt in Peking und Shanghai auch in Hongkong einen Zwischenstopp eingelegt. Er nutzte die Gelegenheit, um sich mit seinen Amtskollegen über den automatischen Informationsaustausch zu unterhalten. Der Chef des eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) hat sich mit dem Finanzsekretär Hongkongs, KC Chan, sowie Vertretern der Währungs– und der Marktregulierungsbehörde des Stadtstaates getroffen. Der Bundesrat wurde von den wichtigsten Vertretern der Schweizer Banken, Versicherungen und Finanzinstitutionen begleitet. «Die Schweiz und Hongkong haben viele Gemeinsamkeiten: Beides sind kleine Länder mit einem starken Finanzplatz», sagte Maurer in Hongkong. «Wir haben verschiedene Punkte definiert, in welchen wir in einer freundschaftlichen Atmosphäre zusammenarbeiten können.»

Expansionsideen in China

In erster Linie geht es um eine Vereinbarung über einen automatischen Finanzaustausch. «Wir planen, die Vereinbarung demnächst zu unterzeichnen», sagte Jörg Gasser, der Staatssekretär für internationale Finanzfragen. «Dies würde es erlauben, ab 2018 Daten zu sammeln und im September 2019 einen ersten Austausch vorzunehmen.»

«Dass sich die Schweiz für Hongkong interessiert, hängt auch damit zusammen, dass sich dadurch Türen für Investitionen in China öffnen», sagte Bundesrat Maurer. Eines der zentralen Ziele dieser Asienreise sei es gewesen, den Schweizer Finanzplatz in China zu fördern. «Die Schweizer Banken wie die UBS oder die Credit Suisse sind in China bereits präsent», sagte er. Allerdings möchten die Banken dort weiter wachsen können. Im Gegenzug wollen sich chinesische Banken in der Schweiz niederlassen. Nach der China Con­struction Bank und der Industrial and Commercial Bank möchten die Shanghai Pudong Development Bank oder die Bank of China die nächsten sein. «Wir haben diese zwei Szenarien mit unseren chinesischen Verhandlungspartnern thematisiert», bestätigte das Staatssekretariat. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.