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Männer erleben gleich viel häusliche Gewalt wie Frauen

«Hinter geschlossenen Türen», so ist das Buch übertitelt, das 1980 die ersten weltweit erhobenen Daten über Gewalt in Familien veröffentlichte. Die Forschung der Amerikaner ergab, dass Männer in partnerschaftlichen Beziehungen etwa gleich viel Gewalt durch ihre Frauen erlebten wie umgekehrt.

«Hinter geschlossenen Türen», so ist das Buch übertitelt, das 1980 die ersten weltweit erhobenen Daten über Gewalt in Familien veröffentlichte. Die Forschung der Amerikaner ergab, dass Männer in partnerschaftlichen Beziehungen etwa gleich viel Gewalt durch ihre Frauen erlebten wie umgekehrt.

Die Forscher wiesen aber auch darauf hin, dass Männer die Gewalt der Frauen häufig nicht so ernst nähmen und über mehr Ressourcen verfügten, um sich zu wehren: Gegengewalt, Geld, Status, soziale Netzwerke. In einer 2007 an der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit veröffentlichten Diplomarbeit wiederum machen die Autorinnen deutlich, dass Männer immer noch Hemmungen haben, erlebte Gewalt durch Frauen öffentlich zu machen. Auch stehe oft die Frage im Raum, ob Frauen nicht einfach nur zurückschlügen. Wohl nicht. Vom Geschlecht unabhängig, führen Forscher häusliche Gewalt auf Unzufriedenheit mit der Beziehung, soziale Benachteiligung, gewalttätige Vorbilder in der Kindheit, Alkohol oder Aggressivität als Eigenschaft zurück. (kaf)

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