Levrat und Müller gegen die CVP

BERN. Die FDP und die SP haben das Heu oft nicht auf der selben Bühne. Die Freisinnigen stehen für einen schlanken Staat und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, während die Sozialdemokraten in fast allen Bereichen den Staat ausbauen wollen.

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BERN. Die FDP und die SP haben das Heu oft nicht auf der selben Bühne. Die Freisinnigen stehen für einen schlanken Staat und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, während die Sozialdemokraten in fast allen Bereichen den Staat ausbauen wollen. Gemeinsamkeiten gibt es unter anderem bei der Gesellschaftspolitik. Gestern kam es zum ersten und wohl letzten gemeinsamen Auftritt der Parteipräsidenten Christian Levrat (SP) und Philipp Müller (FDP).

Beide Parteien bekämpfen die CVP-Initiative zur Abschaffung der «Heiratsstrafe». SP und FDP teilten das Anliegen, aber der Weg der CVP führe in eine Sackgasse, lautete der Tenor. Müller und Levrat wollen sich bei einem Nein mit dem Bundesrat für die Einführung der Individualbesteuerung einsetzen.

Die CVP kritisierte die FDP und SP in einem Communiqué scharf: Seit Jahren habe der Staat mit der «Heiratsstrafe» zu Unrecht Geld eingezogen. (tga)

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