Leuthard spricht sich für Mobility Pricing aus

ST.GALLEN. Mobility Pricing, also fahrleistungsabhängige, generelle Verkehrsabgaben für Strasse und Schiene, wären grundsätzlich für die Schweiz praktikabel. Dies sagte Bundesrätin Doris Leuthard am Infrastrukturtag ihres Departements (UVEK) an der Universität St.Gallen.

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Mit Mobility Pricing sollen Verkehrsüberlastungen verhindert werden. (Bild: Urs Jaudas)

Mit Mobility Pricing sollen Verkehrsüberlastungen verhindert werden. (Bild: Urs Jaudas)

Mobility Pricing erlaube es, die bestehenden Infrastrukturen besser zu nutzen und Verkehrsspitzen zu glätten, heisst es in einer Mitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zum Infrastrukturtag vom Freitag.

Verschiedene Modelle von Mobility Pricing für den Strassen− und den öffentlichen Verkehr wurden vorgestellt und diskutiert. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und das Bundesamt für Verkehr (BAV) gaben Einblick in ihre Arbeit am Konzeptbericht, den das UVEK im nächsten Jahr dem Bundesrat vorlegen wird.

Zum Mobility Pricing stellten sich noch zahlreiche technische, finanzielle und politische Fragen, sagte Leuthard zum Abschluss der Tagung. Diese gelte es vor einem allfälligen Wechsel sorgfältig zu prüfen.
Klar sei: «Mit Mobility Pricing sollen die Nutzer nicht mehr, sondern anders für Mobilität zahlen», wird Leuthard im Communiqué zitiert. Entsprechende Lösungen müssten für die Nutzer «einfach, fair und transparent» sein.

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