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Laubers Bilanz

Der Bundesanwalt hat nicht alles schlecht gemacht. Eine Kurz-Bilanz.
Henry Habegger

Positiv

  1. Lauber hat die Bundesanwaltschaft - in den ersten Jahren seiner Amtszeit - weitgehend aus den negativen Schlagzeilen gebracht. Dieses Ziel erreichte er auch durch eine gezielte, ausgebaute Medienarbeit.
  2. Der Bundesanwalt hat die wichtige Zusammenarbeit mit den Kantonen und den dortigen Oberstaatsanwälten stark verbessert, zuletzt etwa im Bereich Cyberkriminalität.
  3. Lauber hat die Bundesanwaltschaft international besser vernetzt. 2015 organisierte er in Zürich die Jahreskonferenz der Internationalen Staatsanwälte.

Negativ

  1. Lauber pflegt einen Führungsstil, der keinen Widerspruch duldet. 2015 entliess er kritische Staatsanwälte und anderes Personal. Da dies teils rechtswidrig geschah, wurden Millionen an Entschädigungen fällig.
  2. Obwohl Lauber angetreten war, für mehr Effizienz zu sorgen, dauern Verfahren sehr lange, Anklagen sind rar. 2018 reicht er gerade noch 11 Anklagen ein.
  3. Lauber blähte den nicht operativen Teil der BA auf. 160 Stellen umfasste die Behörde zuletzt unter seinem Vorgänger, 229 Vollzeitstellen waren es Ende 2018. Die Kosten stiegen von knapp 31 auf gut 38 Millionen.

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